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Die Erkenntniss, dass wir in einer Welt leben, hat mit der Globalisierung stark zugenommen, obwohl es eine einseitige Einigung ist, wobei die Teilung in eine reiche und eine arme Welt eine Tatsache ist. Nach einer langen Geschichte von Entwicklungen im Norden auf Kosten des Suedens, scheint eine Spitze erreicht zu sein, mit einer Anreicherung in allen Bereichen, vor allem waehrend der Internet Hausse in den 90'iger Jahre des letzten Jahrhunderts. Langsam bricht aber die Realisierung durch, dass es so nicht weiter kann. Verfall von Normen und Werten (auch in der Geschaeftswelt) mit Konflikte die hervorgehen aus der Ungleichheit in der Welt, macht, dass die Leute anfangen mehr die 'Stimme des Suedens' an zu hoeren. Auch die Klimastoerungen vergroessern die Realisierung auf einer Welt zu leben. Sie machen uns darauf aufmerksam, dass eine verantwortungsvolle Entwicklung noetig ist, im Norden wie im Sueden.
Weiter wird dieses Gefuehl, auf einer Welt zu leben, natuerlich verstaerkt durch grosse Gruppen von Leuten in vielen Laendern die ihre Wurzeln irgendwo anders haben.

In den meisten Dritte Welt Laender gibt es genuegend Rohstoffe um selbstaendig funktionieren zu koennen. Wieso ist das oft nicht der Fall ? Eine Antwort auf dieser Frage ist komplex. Oft waren die Kulturen in den jetzigen Dritte Welt Laender, primitive Kulturen, wobei das Wort 'primitiv', urspruenglich bedeutet und keine zweite Bedeutung haben sollte. Da gibt es schon gleich ein grosses Problem: der europaeische, und spaeter westliche, Mensch geht von seiner eigenen Welt aus; er ist Europazentrisch. Hier durch entsteht ein Gefuehl von Superioritaet basiert auf Werte von hier, das heisst vor allem Kapitalismus. Andere Kulturen gaben und geben Werte an anderen Sachen. So sind zum Beispiel Familienstrukturen in Afrika viel fester. Feste Familienvertraege bringen aber auch viele Verpflichtungen mit. So hat alles ein Vor- und Nachteil. Das macht es komplex: es ist schwierig bis unmoeglich ein Urteil zu faellen.
Was doch wichtig und ganz klar ist, ist die Ungleichheit in materiellen Guetern in der Welt. Diese Ungleichheit hat seine Ursprung in den kolonialen Zeit. Gueter und Menschen (Sklaven) wurden ruecksichtslos ausgebeutet und Europa wurde reich auf Kosten von andern. Das selbe ist noch immer der Fall. Dritte Welt Laender haben oft zu tun mit hohen Preisen fuer ihre Rohstoffe und Produkte, und scheitern an Zollmauer, womit westliche Staaten ihre Maerkte schuetzen. Oft muessen sie die Produkte, die mit ihren eigenen Rohstoffe gefertigt werden, fuer einen sehr hohen Preis kaufen. Ein anderes zusaetzliches Problem sind die Schulden. In den Jahren '80 gab es viel Geld bei den Banken im Westen dank grosser Verdienste auf dem Oelmarkt (die sogenannten Oeldollars). Dritte Welt Laender wurden Anleihen angeboten und diese akzeptierten die (zu) leicht. Es war unverantwortlich, so viel Geld an diese Laender zu leihen. Aber ist auch das Geld zu leicht angenommen worden und manchmal von falschen Regierungen auf auslaendische (schweizerische) Bankkonten ueberwiesen worden (wodurch es wieder 'hier' ist natuerlich). Viel Geld verschwand auch einfach. Dies weil Geld allein nicht reicht. Es soll eine ganze Struktur, so zu sagen, Kultur geben, um das Geld gut zu nuetzen. Das Geld konnte oft nicht zurueckbezahlt werden, aber die Banken forderten es. Selbst die Zinsen konnte man nicht zurueckbezahlen, so das man auf einem sicheren Moment Zinsen auf Zinsen zahlen sollte: die Dritten Welt Laender sind in Schulden eingeschlossen und man ist wenig oder nicht bereit, die Schulden zu erlassen. Jedoch scheinen hier schon einige Aenderung zu kommen, da man auf Initiative von Blair den 18 aermsten Laendern ihre Schulden erlassen will und weiterhin ueber das Armutsproblem in der Dritten Welt sprechen will.

Milleniumziele

Der Termin der Milleniumziele ist zur Haelfte vorbei. Es gibt Fortschritte, aber noch bei weitem nicht genuegend und wahrscheinlich werden die Ziele nicht erreicht. Zusammen mit den Umweltfragen sind die Armutsfragen das groesste aktuelle Problem. Aktion ist absolut noetig! Das Armutsproblem verursacht Gegensaetze und Konflikte in der Welt. Nicht der Unterschied in den Religionen ist die Ursache von jenen Konflikten, es ist die Ungleichheit. Das Ungleichheitsproblem wird im Religioesen ausgekaempft.

Weltwunder

Indien und China entwickeln sich rasend schnell und so werden sich auch andere Regionen entwickeln. Es ergibt aber ein falsches Bild: der Unterschied zwischen arm und reich ist immer groesser geworden. Dabei muessen wir uns vor Augen fuehren, dass einige Hilfe immer noetig sein wird, wie das in allen, auch reichen, Laendern notwendig ist (gute Zwecke gibt es ueberall).

Mikrokredite

Eine gute Art von Hilfe ist der wirtschaftliche Forschritt. Mikrokrediten sind davon ein gutes Beispiel. Es wirkt foerderlich fuer sechs der acht Milleniumziele:
  1. Es vermindert Armut und Hunger.
  2. Mehr Jungen und Maedchen gehen in der Schule.
  3. Da entsteht eine groessere Gleichheit zwischen Maenner und Frauen.
  4. Die Kindersterblichkeit geht zurueck.
  5. Die Gesundheitsvorsorge fuer Muetter verbessert sich.
  6. HIV/Aids, Malaria und andere toedliche Krankheiten werden bekaempft.
Mit Ihrem Beitrag werden von der Stiftung auch Mikrokredite gestellt, zum Einsatz fuer gute Zwecke.