Hintergrundgeschichten
Kontakte 
E-cards 
Projekte 
Hintergrundgeschichten 
Weltverhältnisse 
‘Über’ (diese Organisation’) 
Links 

english

deutsch

nederlands

Hier unten koennen Sie einige persoenliche Geschichten lesen von Leute aus der Dritten Welt. Dies um ein Beispiel zu geben, wie die Leute da leben und unter welchen Umstanden sie leben. Einige sind gebunden in einem Projekt, dass von der Stiftung unterstuetzt wird.

Persoenliche Geschichte von Edwin Oluoch

Mein Name ist Edwin Oluoch. Ich bin von Kenia und bin behindert. Es freut mich immer Leute aus anderen Laender zu entgegnen weil ich lerne von kultureller Vielfalt. Ich habe eine vollstaendige universitaere Ausbildung gehabt und habe letztes Jahr meine Studium beendet. Meine Hauptrichtung war sachliche Verwaltung und eine Nebenrichtung war Informationstechnologie.
Ich habe noch keine bezahlte Arbeit gefunden. In diesem Moment arbeite ich im Nyabondo Revalidations Zentrum wo ich behinderte Kinder helfe, in der Bibliothek und Computer Kurse gebe an Schueler in der nebengelegenen Schule. Ich finde es besser im Zentrum zu arbeiten, um so Erfahrung zu bekommen statt zu Hause zu bleiben und nichts zu machen. Die Schwester, welche die Fuehrung ueber das Zentrum innehat, ist sehr unterstuetzend. Sie gibt mir alle Raeume um mich zu bilden. Weil es sehr schwierig ist Arbeit zu finden, wuerde ich gerne ein eigenes Geschaeft anfangen.
Das Gebiet worin es hier Moeglichkeiten gibt ist die IT. Ich kann Druckdienste anbieten, Computerunterricht geben und in der naeheren Zukunft andere Diensten liefern wie Scannen, Kopieren und Internet.
Ich bin froh das ich Hans v.d. Sande begegnet bin, der die Stiftung Einsatz fuer Gute Zwecke aufgebaut hat. Auch bin ich froh, dass ich anderen Leute wie Sabine und Inca begegnet bin. Sie geben neue Ideen.

Persoenliche Geschichte von James Onuongo Anyang aus Kenia

James wurde in 1931 geboren. Zusammen mit seinem Vater Anyango Kata, seine Mutter Onyango Nya Ojode und sein Bruder Kola Anyango lebte er in Katara Village in Kamolo, Nyando district, Kenia. Sie lebten in der Naehe der Realschule von Katara.
James heiratete in 1976 mit Mary Akinyi aus Gem Akale. Sie hatten vier Kinder, zwei Jungen und zwei Maedchen. Als er aber durch einen Unfall behindert wurde, bekam er keine Arbeit mehr und 1980 liess ihn seine Frau allein und nahm die Kinder mit. Er heiratete wieder via ein Mann des Kaguta Stamms in Kitale. In 1995 starb seine Exfrau und so wurden die Kinder Waisen (man nennt Kinder ohne Mutter, Waisen). Sie gingen nach Gem, das fruehere zu Hause der Frau.
Die Familienmitglieder von James legten die Sache mit seiner ehemaligen Frau einem Gericht vor. Das Gericht gab ihm seine Kinder zurueck, aber im Moment weiss er nicht wo seine Kinder lassen kann, weil seine Bewegungsfreiheit eingeschraenkt ist. Er ist behindert und kann dadurch nicht arbeiten. Er hat kein Haus, nichts zu essen, und selbst Kleidung finden ist schwierig. Er lebt von Wohltaetigkeit und von Hilfe von Leute die das gute mit ihm meinen.

Persoenliche Geschichte von Patrick Onuor aus Sondu, Kenia

Patrick Onuor wurde in 1945 geboren in einem Stamm, Kaningan Nyabondo Mission genennt. Vater und Mutter waren beiden da in seinem Leben. Sein Vater war Faletin Ahadko und von Beruf Maurer. Er ging nach der Grundschule des Nyabondo Missions bis zur achtste Klasse. Er wurde Lehrer, obwohl er eigentlich noch zu wenig Unterricht gehabt hatte. Er gab Unterricht auf zwei Grundschulen: Nyangoma und Onjiko. Er arbeitete danach noch fuenf Jahren als Buerobeamter.
Seine Frau starb vor fuenf Jahren und hinterliess drei Soehne, die er jetzt Waisen nennt. Die Namen seiner Soehne sind: Philip Ochieng, Fredrick Omondo und George Saitoti. Heute ist Patrick ein kleiner Bauer der Mais und Bohnen anbaut.

Zufuegung von Hans v.d. Sande: Ich habe Patrick Onuor persoenlich besucht, waehrend meines Aufenthalt in Kenia. Er ist ein respektabeler, alter Mann, der auf dem Land lebt, in einer schoenen, einfachen Huette mit einer enormen Aussicht ueber ein Tal. Voegel in aller Arten und Farben fliegen herum. Der Duft von Blumen und Fliederbaeumen ist ueberall. Seine gesamte Familie wohnt in derartigen Huetten mit derselben Aussicht. Sie halten Vieh und haben Huehner.
Wir werden von einem der in der Naehe wohnende Familienmitglied eingeladen. Er zeigt uns sein Haus und wir trinken Tee mit Milch und Ingwer und essen weissen Reis, alle zusammen von einem Teller.